In der medizinischen Fachzeitschrift ‘European Journal of General Practice’ ist ein Artikel zum Thema smarter medicine erschienen. Die Autoren untersuchen zwei Fragen: Wie bekannt sind eigentlich die Top-5-Listen innerhalb der Allgemeinen Inneren Medizin (AIM) eigentlich und wie viele Ärzte unterstützen die darin gemachten Empfehlungen? 167 Allgemeininternistinnen und Allgemeininternisten gaben Auskunft. Erfreulicherweise zeigt sich, dass smarter medicine seit der letzten Befragung vor einem Jahr immer bekannter (v.a. in der Deutschschweiz) wird und die meisten Empfehlungen in der Praxis bekannt, geteilt und auch beachtet werden. Die Studie zeigt aber auch, dass gewisse Empfehlungen noch besser eingehalten und die Bekanntheit in bestimmten Landesteilen (v.a. im Tessin) noch höher sein könnte.
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In Ergänzung zu anderen Medizinischen Fachgesellschaften unterstützt auch die Schweizerische Gesellschaft für Gastroenterologie (SGG) das Anliegen der Choosing-wisely-Initiative. Sie hat die Empfehlungen der amerikanischen Gastroenterologie-Gesellschaft geprüft und auch für die Schweiz für vollumfänglich anwendbar und vernünftig befunden.
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Explodierende Kosten, unnötige Behandlungen: Kassen wollen aufmüpfigere Patienten.
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Medizinische Fachgesellschaften veröffentlichen immer mehr schwarze Listen mit unnötigen Behandlungen und Verfahren - die wichtigsten Empfehlungen
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Manchmal ist weniger mehr. Diese Ansicht teilen verschiedene Ärzte-und Pflegeorganisationen und Vertreterinnen der Patienten. Sie wollen der «smarten medicine» in der Schweiz mehr Schub verleihen. So haben sie verschiedene Behandlungen in der Geriatrie und in der Intensiv-Medizin aufgelistet, die oft überflüssig sind.
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Die grösste medizinische Fachgesellschaft der Schweiz präsentiert morgen eine neue schwarze Liste mit unnötigen Interventionen im Spital. Wir kennen den Inhalt bereits.
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Einige medizinische Behandlungen bringen Patienten keinen Nutzen oder schaden ihnen gar: Die Fachgesellschaften der Geriater und der Intensivmediziner haben in Bern Listen mit Empfehlungen vorgestellt, mit deren Hilfe Ärzte unnötige Behandlungen vermeiden können.
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Mit einer Top-9-Liste nimmt die Gesellschaft für Intensivmedizin unnötige Zusatzuntersuchungen, Transfusionen und invasive Eingriffe ins Visier.
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Die oberste amerikanische Behörde für Präventionsfragen will bei allen Erwachsenen und älteren Kindern das Vorhandensein einer Depression abklären lassen. Warum ein solches Screening bei vielen Fachleuten auf Ablehnung stösst.
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Im Jahr 2014 hat die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin die «Smarter Medicine»-Kampagne mit fünf Empfehlungen für Interventionen, die es zu vermeiden gilt, ins Leben gerufen. Trotz einer guten Akzeptanz der Kampagne und deren Umsetzung durch die Hausärzte besteht nach wie vor ein nicht zu vernachlässigendes Verbesserungspotenzial, das durch beruŠiche Aus-, Weiter- und Fortbildungen weiter ausgeschöp werden sollte. Auch eine Sensibilisierung der Patienten wäre sinnvoll.
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