Bei Kindern mit mittlerem oder grossem Flüssigkeitsverlust (z. Bsp. bei einer Magen-Darm-Grippe mit Erbrechen und/oder Durchfall) sollte die fehlende Flüssigkeit via Mund zugeführt werden.

Kinder- und Jugendgesundheit
Flüssigkeitsverlust
Der Ersatz des Flüssigkeitsverlustes über den natürlichen Weg via Mund oder Magen ist ebenso wirksam wie die Gabe der Flüssigkeit über die Vene (Infusion) und hat weniger Nebenwirkungen. Bei ungenügender Trinkmenge wird im Spital eine feine Sonde via Nase und Speiseröhre in den Magen vorgeschoben und damit die Flüssigkeit zugeführt. Für eine Infusion muss ein feines Schläuchlein direkt in eine Vene eingelegt werden. Da die Venen bei diesen Kindern schlecht gefüllt sind, braucht es manchmal mehrere Versuche. Dies kann schmerzhaft und belastend sein.
In wissenschaftlichen Studien hat sich gezeigt, dass ca. 95 % aller Kinder mit Brechdurchfall erfolgreich via Mund oder Magen behandelt werden können.

Das können Sie tun:
• Einlöffeln oder schluckweise trinken lassen von verdünntem Apfelsaft, Muttermilch oder anderen, dem Kind bekannten Getränken
• Auch rezeptfrei erhältliche Elektrolytlösungen können probiert werden